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Klanggeschichte fürs Snoezelen ( Autor: Oskar Heisse )

Vorbereitung

1. Anamnestische Recherche:

Diese Klanggeschichte birgt für Personen Gefahren, die:
1.1 Wasserphobien haben
1.2 Traumata mit Ertrinken oder Vergleichbarem erlebten

2. Vorbereitung des Snoezelen-Raumes:

Decken sollten bereit liegen (zum Körper bedecken und auch zum unter den Körper legen)
Die neben der erzählten Geschichte laufenden Klänge sollten nach Möglichkeit Meeresgeräusche beinhalten (Entspannungs-Soundtrack-CD mit Meeresklängen, wie Sprudeln, Plätschern usw.) bzw. individuell selbst erzeugt und aufgenommen werden, entsprechend des Ablaufes der Geschichte (Möwen, Wellenrauschen, usw.) und synchron zur Geschichte wiedergegeben werden.

3. Physiologische Grundbedürfnisse sollten die Teilnehmer vor dem Betreten des Snoezelenraumes und vor dem Beginn der Klanggeschichte erledigen.



Unter Wasser


Wir begeben uns nun gemeinsam auf eine Reise in die Unterwasserwelt.
Schließe dazu am besten deine Augen. Wenn du mehr Sicherheit benötigst, kannst du die Augen auch geöffnet lassen. Es ist ein herrlicher, sonniger und warmer Tag am Strand. Du verspürst Neugier danach, wie die Welt wohl unter der Meeresoberfläche aussehen mag. Du spürst den von den Sonnenstrahlen angenehm erwärmten Sand an deinen Füßen und stehst nahe der sanften Wellen, die am Strand angespült werden. Die Wellen umspülen deine Fußgelenke und das Wasser hat eine schöne und angenehme Temperatur. Du hörst das gleichmäßige Rauschen der Wellen, wie sie sich an den Strand anschmiegen um dann wieder zurück ins Meer zu fließen. Du begibst dich auf eine Reise jenseits des Strandes. Eine schützende Membran umgibt dich nun und du kannst dich ganz auf die Welt, die unter der Wasseroberfläche liegt, einstellen. Die Geräusche der Möwen und der Wellen werden allmählich leiser und verstummen. Nun kannst du auch die ersten Meereslebewesen erblicken: Da sind Seeanemonen, Krebse und Muscheln auf dem Meeresgrund. Barrakudas und Matarochen filtern über ihre Kiemen den Sauerstoff aus dem Wasser und du vernimmst die Geräusche der dabei entstehenden Luftbläschen und siehst, wie sie tänzelnd an die Oberfläche aufsteigen. Die Flora des Meeresbodens wiegt sich harmonisch mit der Bewegung des Wassers. Die Algen haben ein sattes Grün. Du bewegst dich, leicht wie eine Feder vorwärts und spürst, wie leicht dir im Wasser die Fortbewegung fällt. Alles erscheint wie in Zeitlupe. Eine Schildkröte schwimmt an dir vorbei. Das Licht der Sonne dringt durch die Oberfläche des Meeres und bricht sich im Wasser, sodass du die vielen, prächtigen Farben der Meerespflanzen und Meeresbewohner betrachten kannst.
Weit entfernt hörst du dumpf, wie sich die Wellen über dir brechen. Unter Wasser bist du geschützt.
Du erblickst Seepferdchen und auch Seesterne, die wundervolle Muster tragen und sich im flüssigen Element wohl fühlen. Du bist ebenso ein Teil dieser Welt. Du wirst von ihnen als ein Teil ihrer Welt gesehen und alle Lebewesen die dir begegnen sind friedlich und ausgeglichen. Das Wasser, das dich und deinen ganzen Körper umgibt bereitet dir ein angenehmes Gefühl von Geborgenheit und hüllt dich ein, wie eine schützende Decke. 
Nimm dir nun die Zeit, herauszufinden, was du noch alles sehen kannst.

Nun begibst du dich wieder an den Strand. Du bewegst die Arme und Beine in langsamen, gleichmäßigen Bewegungen und spürst wieder, wie leicht es dir im Wasser fällt, dich fort zu bewegen. Du drückst dich leicht vom Meeresboden ab und schwebst der Oberfläche entgegen. Das Licht wird wieder heller, wie wenn der Tag anbricht und schließlich stehst du wieder mit festem Stand am Strand, an deinem Ausgangspunkt. Du vernimmst wieder das gleichmäßige, sanfte Rauschen der Wellen, wie sie ihre lange Reise am Strand beenden, um daraufhin wieder zurück ins Meer zu fließen. Du spürst den angenehm weichen Sand an deinen Füßen und freust dich, so viel Schönes erlebt zu haben, als du im Wasser warst.
Ich werde nun von Drei abwärts bis Null zählen. Danach öffnest du deine Augen wieder und verweilst noch einen Moment in einer dir angenehmen Position und spürst den erlebten Eindrücken der Klanggeschichte nach.
Drei, Zwei, Eins, Null

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